Warum sind Fotos so teuer?

Die Frage, warum Fotos eigentlich so teuer sind, hören vermutlich alle Fotografen und so auch wir immer wieder.
Hat es doch nach außen hin den Anschein, als scheuche man die Personen vor der Kamera ein wenig hin und her, drücke dann 3, 4 mal den Auslöser und kassiere dafür einen saftigen Lohn

Doch ganz so schnell ist die Arbeit nicht getan.
Wir möchten an dieser Stelle gern einen kleinen Einblick in das geben, was vor und nach einem Shooting passiert (nur einen kleinen, abgesehen von all den anderen Dingen wie Werbung, Buchhaltung, Verwaltung …. etc). Denn die Arbeit „hinter den Kulissen“ ist das, was die Preise rechtfertigt!

Vor jedem Shooting gibt es meistens mehrere Telefonate und Emails, um den Termin zu finden, das Outfit abzusprechen und das Shooting zu planen. Wir wählen die Location und evtl. Accessoires aus. Manchmal werden extra für ein Shooting auch noch ganz Besondere angeschafft.

Während eines Shootings von ca. 2 Stunden kommen schnell zwischen 400 und 500 Bilder zusammen (pro Fotograf). Diese werden hinterher auf den PC geladen, gesichert, jedes einzelne gesichtet, aussortiert, grundoptimiert, ausgewählt, verkleinert und in eine Galerie eingestellt. Allein der Vorgang, bis ein Kunde seinen Galeriezugang erhält, kostet uns bereits viele Stunden.

Bei Hochzeiten sind es oft weit über 1000 Bilder (pro Fotograf), die wir uns alle sorgfältig anschauen und dem o. g. Vorgang unterziehen.

Die eigentliche Bildbearbeitung beginnt erst nach Auswahl durch den Kunden. Nun werden die vorbereiteten Bilder in unserem Stil abschließend bearbeitet und es entsteht das Endprodukt, nämlich Ihr Bild! Je nachdem, wie viele Bilder ausgewählt wurden, kann dies auch schon mal die ein oder andere Nachtschicht erfordern.

Sind alle Bilder fertig bearbeitet, müssen sie noch in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Durch den Umstand, dass mit mehreren Kameras fotografiert wird, sind die Bilddateien nicht fortlaufend nummeriert und die Bilder werden kameraweise nacheinander angezeigt.
Speziell bei Hochzeiten ist die richtige Reihenfolge der Bilder besonders wichtig, damit man sich nacheinander den gesamten Ablauf anschauen kann und der Tag nicht mehrfach wieder von vorn beginnt.

Also, Bilder werden umsortiert und neu nummeriert, ein Label für die CD wird erstellt, die CD bedruckt und die Daten gebrannt.

Was fehlt nun noch? Ach ja, die Abzüge. Also, schnell noch die gewünschten Dateien in die Software des Fachlabors laden, den Zuschnitt der Bilder überprüfen und die Bilddateien übertragen. Je nach Größe des Datenvolumens und der Menge anderer Nachtschicht leistender Fotografenkollegen, die ihr Werk gleichzeitig übertragen, kann dies schon mal länger dauern.

Jetzt endlich fertig? Fast. Sind die Bilder bei uns eingetroffen, werden sie auf ihre Qualität geprüft, verpackt und die Verpackung verpackt 🙂 Und dann ist es endlich soweit …. Die Bilder können dem Kunden übergeben werden.

Wie viele Stunden in Tag- und Nachtarbeit dabei letztendlich gebraucht werden, haben wir nie wirklich gezählt und Nachtzuschläge berechnen wir grundsätzlich nicht mit 😉

Letztendlich lieben wir unsere Arbeit und jedes einzelne entstandene Bild. Wir freuen uns, wenn Sie sich über Ihre Bilder freuen.